Ehemalige Heim- und Verdingkinder machen sich gemeinsam mit ihren eigenen Kindern auf eine bewegende Spurensuche. Sie durchforsten Archive, alte Fotoalben und Dokumente und stossen dabei auf mächtige Behörden, tief verankerte Vorurteile und überforderte Familien. Nach und nach wird ein gesellschaftliches System sichtbar, das über Generationen hinweg Gewalt und Ausgrenzung begünstigte. Filmemacherin Corinne Kuenzli begleitet die Betroffenen und ihre Angehörigen. Es entsteht eine feinfühlige Dokumentation über die emotionale Aufarbeitung, das generationenübergreifende Verständnis und den Weg in eine hoffnungsvollere Gegenwart.



