Tochter und Vater begegnen sich in einem weissen Raum. In der scheinbaren Leere stehen eine stigmatisierte Diagnose und jahrzehntelanges Schweigen. Was als Befragung der Vergangenheit beginnt, entwickelt sich zu einem aufrichtigen Dialog im Hier und Jetzt. Der Film hinterfragt die Grenzen von krank und gesund, richtig und falsch, fremd und vertraut – und wagt den Versuch, eine Utopie Wirklichkeit werden zu lassen. Der Debütfilm der Filmemacherin Eleonora Camizzi ist eine eindringliche Forschungsreise in die Beziehung zu ihrem Vater, der vor über 30 Jahren die Diagnose paranoide Schizophrenie erhalten hat. An den Solothurner Filmtagen wurde der Film mit dem «Visioni»-Preis ausgezeichnet.



