1904 steht in St. Gallen die 25-jährige Näherin Frieda Keller wegen der Tötung ihres fünfjährigen Sohnes vor Gericht. Stimmt, was man ihr vorwirft? Unter welchen Umständen kam es zum Unvorstellbaren? Der Fall wühlt die Öffentlichkeit auf und führt zum Showdown zwischen einem konservativen Staatsanwalt und einem fortschrittlichen Verteidiger. Im Zentrum steht die Frage nach den Pflichten und Rechten der Frauen und ihrer Diskriminierung in der Schweiz von damals. – Nach wahren Begebenheiten.



