Saigon. Hochzeitsfilmer Thien sitzt mit Freunden bei Bier und Snacks; man diskutiert über den Sinn des Lebens, als jähes Getöse die Szene unterbricht: ein Verkehrsunfall, an dem Thiens Schwägerin mit ihrem kleinen Sohn beteiligt ist und den sie nicht überlebt. Nun muss Thien seinen verschwundenen Bruder Dao finden, den Vater des Neffen. Er begibt sich auf die Suche in seine einstige Heimat auf dem Land. Unterwegs begegnet er alten Erinnerungen, neuen Freund:innen – und wiederkehrenden Fragen nach der eigenen Zugehörigkeit. Der vietnamesische Regisseur Thien An Pham gewann mit seinem odysseenhaften Slow-Cinema-Werk in Cannes die Camera d'Or für das beste Spielfilmdebüt.



