Berlin 1896: Alexander Hoffmann ist ein ehrgeiziger Ethnologie-Doktorand und will in die Fussstapen seines Vaters treten, der in Afrika ums Leben gekommen ist. Er macht die Bekanntschaft einer Herero-Delegation, die Kaiser Willhelm als unterworfenes Volk und exotische Attraktion vorgeführt wird. Seine Annäherung an eine der Herero-Frauen bestärkt ihn in der Überzeugung, dass die "Wilden" keine minderwertige Rasse sind. Als der Kaiser 1904 einen Feldzug gegen die aufständischen Herero in Deutsch-Südwestafrika anordnet, geht als Hoffmann als ethnologischer Begleiter mit. Das Krieg fordert ihm ungleich mehr ab, als er sich vorstellen konnte.



