3.700 km Küstenlinie, ein Fiat 1100 und ein altes Reisetagebuch, das sind die Zutaten für Pepe Danquarts Dokumentarfilm. In den Fußstapfen des großen italienischen Denkers Pier Paolo Pasolini gewinnt der Filmemacher einen tiefen Einblick in die soziale Realität des heutigen Italiens. Das Land ist massiv von Globalisierung, Migration und dem Phänomen des Massentourismus betroffen, der mehr denn je von der gleichen hedonistischen Konformität geprägt ist, die Pasolini vor mehr als fünfzig Jahren beklagte. Vor mir liegt der Süden, ein poetisches zeitgenössisches Dokument, ein kaleidoskopisches Bild des heutigen Italiens.



