Ingeborg Bachmann und Max Frisch begegnen sich 1958 in Paris und stürzen sich in eine leidenschaftliche Beziehung, die sie in Max Frischs Heimat am Zürichsee und in Ingeborg Bachmanns Wahlheimat Rom führt. Doch die Liaison ist von Anfang an geprägt von Reibungen und Rivalitäten, zumal Bachmann auf Freundschaften und amourösen Freiheiten beharrt, die in Frisch den eifersüchtigen Macho und Bevormunder wachrufen. Die schnell wachsenden Konflikte münden in eine Trennung, die Bachmann als traumatisch empfindet. Jahre später schöpft die ausgelaugte Autorin an der Seite eines jungen Bewunderes auf einer Reise in die Wüste neuen Mut.



