Während des Wirtschaftsbooms der 1960er Jahre wird im wohlhabenden Norden Italiens das höchste Gebäude Europas gebaut. Am anderen Ende des Landes erforschen junge Höhlenforscher im unberührten Hinterland Kalabriens die tiefste Höhle Europas. Das Unterfangen bleibt von den Bewohnerinnen und Bewohnern eines kleinen Nachbardorfes unbemerkt, nicht aber von dem alten Hirten der Pollino-Hochebene, dessen einsames Leben sich mit der Reise der Gruppe zu verflechten beginnt. Michelangelo Frammartino erzählt eine fiktionale Geschichte mit dokumentarischen Mitteln. «Il buco» ist voll organischer Schönheit, welche die mystische Landschaft berührt und eine Reise durch unbekannte Tiefen des Lebens schildert: eine ethnografische Naturdokumentation.



